| 2010 |
| Duo war eine Klasse für sich |
(hop)
Ein Konzert der Spitzenklasse erlebten die Zuhörer
in der Kirche St. Johannis in Karlstadt. Die Schwestern Johanna
Schlüter
(Violine) und Magdalena Galka (Klavier) spielten Sonaten von
Bach, Beethoven und Brahms.
[...] Ein Genuss
ist es, Johanna Schlüters warmen Geigenton und das kontrollierte
Vibrato im Adagio zu verfolgen. [...] Tempo
scheint für die Schwestern kein Problem zu sein. Während
Magdalena Galkas Finger nur so über die Tasten fliegen,
beherrscht Johanna Schlüter auch in den höchsten
Lagen die atemberaubende Geschwindigkeit souverän.
Die beiden sind eine Klasse für sich. Sie musizieren
seit ihrer Kindheit zusammen und sind gut aufeinander eingespielt.
[...]
[...] Die restlos
begeisterten Zuhörer erklatschten sich eine Zugabe,
wofür die Schwestern eine kurze Passage aus Beethovens
Scherzo auswählten. Der Erlös des Konzerts in Höhe
von 525 Euro ist für die Innenrenovierung der St.-Johannis-Kirche
bestimmt.
(MainPost, 20.07.2010)
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2010 |
Sillenbuch.
Das Duo Fiolano spielt im Atrium skandinavische Kammermusik.
Von Martin Bernklau
[...]
Die schwierigen neckischen Gegenrhythmen der Humoreske machten
dem Duo keine Probleme, und im gedämpften Wiegenlied zeigten
beide zartes Einvernehmen. [...]
[...]
Charlotte Balle ist eine großartige Geigerin, die mit straffem
und meist bruchlos dichtem Bogenstrich sowohl in der Höhe
als auch in sonoren Tiefen einen starken Ton entfalten kann.
Aber auch das Lyrische liegt ihr. Nicht nur darin ist sie ihrer
nicht minder virtuosen Partnerin Magdalena Galka ganz verwandt.
Auch Temperament und Klangsinn verbinden beide. Zierliche Gespinste
und Girlanden wie orchestrale Fülle konnte die Pianistin
aus dem kleinen, aber schönen Bechstein-Klavier herausholen.
Sie verstehen sich fast blind, die beiden Fiolano-Frauen, [...]
[...]
Nach so viel wilder nordischer Romantik bedankten sich die Musikerinnen
mit einer Miniatur der Maria Theresia von Paradis für den
starken Beifall - "etwas Österreichisches zum Entspannen",
wie Charlotte Balle scherzte.
(Artikel
aus der Blick vom Fernsehturm vom 03.03.2010) |
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2009 |
| Emotionen
passend skizziert |
Musiker überzeugen
mit einer breiten Klangvielfalt von Tango bis Klezmer
SCHWARZWALDHOCHSTRASSE -
[...] Mit einem interessanten Konzert überzeugte am
Wochenende das Trio Aoide in der Formation Klarinette, Violine
und Klavier. [...] Das einstündige Konzert war mit "Brazileira,
Tango und Klezmer" überschrieben. Die Violinistin
Charlotte Balle, die Pianistin Magdalena Galka und der Klarinettist
Dominik Keller begeisterten das große Publikum. [...]
Die Mischung aus ernster und anspruchsvoll unterhaltender
Musik machte den besonderen Reiz aus.
[...]
Milhauds Suite op. 157 b spielte das Trio von Beginn an zupackend,
im Spannungsfeld von Temperament und Melancholie, farbiger
Transparenz und leidenschaftlicher Spielweise. In klarer
Diktion und sehr temperamentvoll erklang die Ouvertüre,
zurückhaltend die in feiner Schlichtheit gehaltene,
ruhige Melodie im Divertissement, das Jeau witzig und fordernd
zugleich im intensiven Dialog zwischen Violine und Klarinette.
Die
5 Stücke von Schostakowitsch bezauberten durch ein ausgewogenes
Klangbild des Ensembles und fanden teilweise, wie bei anderen
Stücken auch, einen äußerst abgerundeten
Klangpunkt am Ende. [...] Das Trio setzte vorbildliche interaktive
Akzente mit leichten Verschiebungen und forcierte die nötigen
Betonungen.
[...]
Das Publikum bekundete seine Begeisterung immer wieder mit
langem Beifall. [...]
(Badisches
Tagblatt, K. Heineke-Dietz, 18.05.2009) |
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2008 |
Duo
Fiolano überzeugt mit einem Sonatenabend auf der Bühlerhöhe
/ Musikerinnen verdeutlichen den Musizierstil vergangener
Jahrhunderte
SCHWARZWALDHOCHSTRASSE -
[...] Das Duo entfaltete geigerische Virtuosität, gestaltete
Corellis Variationsfolge über dem Folia-Bass für
die damalige Zeit in modernen Harmonien geradezu hinreißend.
Liebliche Kantilenen trugen die Musikerinnen in den drei
Sätzen in einfacher Schlichtheit vor und ließen
dabei lebendig werden, wie in früheren Jahrhunderten
musiziert wurde.
Die "große" B-Dur
Sonate KV 454 von Mozart greift die Tradition der langsamen
Einleitung wieder auf und führt zu dem tiefsinnigen
und klangschönen Andante weiter, welches das Duo mit
viel Einfühlungsvermögen und farblicher Transparenz
erfüllte. Das virtuose Final-Rondo Allegretto besaß filigrane
Lebendigkeit. Auch hier erfüllte das Duo die feinmaschigen
Konturen der Sonate mit Liebreiz.
[...] Diese
Einheit zeigte sich auch im homogenen Spiel des Duos. Äußerst
gestaltend formte es die beiden stimmungsvollen Bilder von
Tor Aulin, ausdrucksstark und voller Plastizität. [...]
Das Duo präsentierte Griegs c-moll-Sonate als intensive
Realisation in packenden dynamischen Strukturen. Kontrastreich
wurde das lyrisch-romantische Stimmungsbild deklariert. Mit
Temperament, Klangsinn und Virtuosität überzeugte
das Duo auch bei dieser Interpretation.
(Badisches Tagblatt, K. Heineke,
17.11.2008)
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2008 |
Kammermusik
- Duo Fiolano in Lichtenstein
LICHTENSTEIN -
[...] Charlotte Balle, in Berlin aufgewachsen, ist als Geigerin
brillant. Geradlinig, elegant, transparent und verinnerlicht
spielt sie Wolfgang Amadeus Mozarts Sonate B-Dur KV 454.
Hier kecker Übermut, dort zarte Sanglichkeit - die zwei
Seelen, ach, in Mozarts Brust, sie kamen an diesem Abend
wunderbar zur Geltung.
Die in Nürnberg
geborene Pianistin Magdalena Galka hatte wesentlichen Anteil
daran, dass sich ein lebendiger Dialog zwischen den Instrumenten
entspann, bei dem Artikulation und Phrasierung, Rhythmus
und Pointierung fein aufeinander abgestimmt wirkten.
Mit dem ungeheuren
tonlichen Potenzial, das Charlotte Balle in Edvard Griegs
Sonate c-Moll Opus 45 entfaltete, erreichte die Dramaturgie
des Abends ihren Höhepunkt. Gar nicht unterkühlt
muten diese nordischen Klänge an. Im Gegenteil. Mit
scharfen Kontrasten und gewaltigen Steigerungen sind sie
ausgesprochen feurig und temperamentvoll, was die Musikerinnen
mit zupackendem Spiel zu unterstreichen wussten. Während
Balle nicht an Vibrato sparte und mit dichtem Strich intonationssicher
schwindelnde Höhen erklomm, verstand es Galka mit ausdifferenzierter
Dynamik und klugem Pedaleinsatz, die Klänge stets mit
einem besonderen Duft zu versehen, sie mit der Aura des Geheimnisvollen
zu schmücken.
Nach der Pause
dann kam der Schnitt. Statt Originalmusik waren nun Bearbeitungen
von Musicalsongs zu hören. Herrlich skurril und rhythmisch
verschoben »The Mystery Cat« aus dem Andrew-Lloyd-Webber-Erfolg »Cats«.
Eine mit den Füßen aufstampfende Geigerin und
eine Pianistin, die zwischendurch rhythmisch schnalzt und
mit den Fingern schnipst - das erlebt man nicht alle Tage!
Duftig das »Think of Me« aus dem »Phantom
der Oper« [...] (cbs)
(Reutlinger
Generalanzeiger, 28.10.08)
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2008 |
| Die musikalische Unterschrift
eines Edvard Grieg |
REIMLINGEN (schl)
- Im Reimlinger Schloss erlebten die Besucher einen schönen
Kammermusikabend [...] mit Johanna Schlüter, Violine,
und Magdalena Galka, Klavier. [...] Das war der Ansatzpunkt
für die Violinistin, die variantenreichen Klangsequenzen
mit dem nötigen Stimmvolumen auszustatten und die Schönheit
der Komposition gekonnt herauszuarbeiten. Dabei stützte
sie sich auf den perfekten musikalischen Unterbau durch ihre
Begleiterin am Klavier. [...] Kräftige markante Einsätze
zeigen hier die Dominanz der Violine. Klar herausgearbeitete
Details sowie gut gesetzte Akzente überzeugten und ließen
das musikalische Talent der Interpretinnen hervortreten.
Die Pianistin erwies sich hier als eine Begleiterin, die
es der Violine gestattete, auf dem variantenreichen Unterbau
hohe Klangqualität zu entfalten.
[...] Besondere Anerkennung verdient die Pianistin, die mit gekonnter
Zurückhaltung, ohne Zurücksetzung des Klavierparts, die Homogenität
des Werkes absicherte. Mit anhaltendem Beifall entließen die begeisterten
Zuhörer die Künstlerinnen in die Pause.
In der dritten
und letzten Sonate, c-moll op. 45, versuchte der Komponist
die Wucht der Musik Beethovens, die Seelenstürme Wagners
und norwegisches Landschaftsgefühl zu vermischen. Im
ersten Satz, einem Allegro molto ed appassionata, gelang
es den Künstlerinnen, eine Gestaltung höchster
Reinheit und Intensität aufzubauen. Liebe zum Detail
und Mut zur Dynamik ermöglichten ein Klangbild von hauchdünn,
gläsern-zerbrechlich bis zur Wucht herabstürzender
Felsen. Der Mittelsatz, ein Allegro espressivo alla Romanza,
begann fließend, liebevoll, erzählend. Er entwickelt
dann fortschreitend Dramatik, und die Instrumente wirkten
wie innig verbundene Geschwister, die mit Liebe und Hingabe
den Klangraum füllen.
Der Schlusssatz,
ein Allegro animato mit seinen drängenden Kantilenen
in den tiefen Lagen, für eine Violinsonate in ungewöhnlicher
Breite angelegt, ließ die konzertanten Fähigkeiten
der Interpretinnen richtig aufleuchten, und die Hörer
waren begeistert.
Nach lange
anhaltendem Beifall folgten eine Zugabe und zugleich eine
Referenz an den Komponisten. Mit einem Teil aus dem 2. Satz
der Sonate in F-Dur op. 8 erklang noch einmal die musikalische
Unterschrift Edvard Griegs.
(Rieser Nachrichten,
19.09.2008)
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2008 |
Das „Duo
Fiolano“ zeigt in der Reihe „Junge Interpreten“ bei
der Kreissparkasse ein fein austariertes Kammermusikspiel
ESSLINGEN -
Unter dem klangvollen Namen „Duo Fiolano“ treten
mit Charlotte Balle (Violine) und der Pianistin Magdalena
Galka zwei junge Musikerinnen auf, die sich musikalisch
bestens ergänzen. [...]
Klavier
ist mehr als nur Begleitung
Die Violine blühte über weite Strecken klanglich auf, und Magdalena
Galkas präzises Fingerspiel am Flügel steuerte den harmonischen
Unterbau bei. Das Klavier wuchs dabei über die reine Begleitfunktion
weit hinaus und fand zum beredten Dialog mit dem Streichinstrument. Die
Themenblöcke waren klar herausgearbeitet, gelegentlich blitzten
kecke Fragmente auf, schwärmerische Klänge standen neben vorwärts
stürmenden Tonkaskaden.
Fein austariertes
Kammermusikspiel brachte auch Felix Mendelssohn Bartholdys
Violinsonate F-Dur. Die dynamische Bandbreite wurde bis in
die Extreme hinein ausgeleuchtet, und auch in puncto Technik
und Intonation gab es keine Defizite. [...] Hier sekundierte
Magdalena Galka der Violinistin ebenso souverän wie
in Edvard Griegs Sonate c-Moll op. 45. Sie entpuppte sich
als eine ideale Begleiterin, fand instinktiv stets die optimale
Balance und trug so zum optimalen Klangbild wesentlich bei.
Auf dieser Grundlage konnte sich der volkstümliche Melodienstrauß der
Tonfolgen bestens entfalten. Die einzelnen Themen fügten
sich zum facettenreichen Klangbild [...].
(Esslinger Zeitung, Rainer
Kellmayer, 10.05.2008)
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2007 |
| Kristallklare Klänge
und dunkle Akzente |
Im
Rahmen der Jazz- und Klassiktage konzertierten in der Rottenburger
Zehntscheuer Charlotte Balle an der Violine und Magdalena
Galka am Klavier.
ROTTENBURG -
Nordische Klänge von Arvo Pärt und Edvard Grieg
standen im Mittelpunkt des Konzertes. Die beiden Musikerinnen
entpuppten sich als Meister ihres Fachs, die virtuos auch
schwierige Passagen meisterten. Arvo Pärts Werk "Spiegel
im Spiegel" entstand 1978. Es beginnt mit einer feinsinnigen,
leisen Melodie des Klaviers, mit kristallklaren Klängen
im oberen Tonbereich. [...] Klarheit, handwerkliche Präzision
der beiden Musikerinnen stehen im Mittelpunkt. [...] Als
musikalischen Kontrast kann man Edvard Griegs "Sonate
G-Dur" sehen, die durch einen virtuosen Violinpart
geprägt ist. Schnell und dramatisch reißt die
Violine Melodien an, der in einen Dialog der Instrumente
mündet. Ein wunderbar lyrisches Lento eröffnet
das Werk, tänzerisch, verspielt ein verträumtes
Allegretto mit kristallklaren Klavierklängen. [...]
Edvard Griegs c-Moll-Sonate ist eines der schönsten
Werke, welches die nordische Musik hervorgebracht hat.
Ausdrucksstark das Violinspiel von Charlotte Balle, der
Klavierpart spiegelt den Violinpart majestätisch und
kristallklar. [...]
(Schwarzwälder
Bote, Angela Baum, 22.10.2007)
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2007 |
| Variantenreiches Grieg-Konzert |
Konzert
der Extraklasse im Kloster
BARSINGHAUSEN -
[...] Das Publikum hörte erstklassig interpretierte
Musik. "Die ersten beiden Sonaten sind Frühwerke
aus den Jahren um 1865. Sie werden nur selten gespielt.
20 Jahre später entstand die dritte Sonate in c-moll.
Das schöne an der Musik Griegs ist, dass er traditionelle
Lieder aus seiner Heimat mit verarbeitet hat und sie in
diese klassische Form gegossen hat", schwärmten
die beiden Musikerinnen im Pausengespräch über
den 1843 geborenen Komponisten.
Den besonderen
Charakter der Musik transportierten beide in etwa 90 Minuten
Hörgenuss. Mal eher herb, mit Kanten und Ecken, dann
wieder harmonisch-fließend klangen die beiden Instrumente.
[...] Mit viel Beifall bedankte sich das Publikum für
dieses Konzert der Extraklasse. [...]
(Deister Leine
Zeitung, 18.09.2007)
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2007 |
| Klassikduo erinnert an
Griegs Todestag |
Balle
und Galka geben Konzert im Barsinghäuser Kloster
BARSINGHAUSEN -
[...] Die Künstlerinnen wurden für ihren gefühlvollen
Vortrag mit viel Applaus bedacht. Ohne Zugabe [...] ließ das
Publikum das Duo nicht gehen. [...]
(Calenberger
Zeitung, Dorothea Welzel, 18.09.2007)
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2007 |
| Junge Pianisten musizieren
mit Elan |
Abschlusskonzert
zum Meisterkurs mit Bernd Glemser im Kloster Maulbronn – Verdienter
Beifall für acht Talente
MAULBRONN -
[...] Nach der Pause befassten sich drei weitere junge
Pianistinnen mit Kompositionen von Sergej Rachmaninow.
Magdalena Galka, [...], hob die kraftvollen Kontraste der
Corelli-Variationen d-moll, Opus 42, deutlich hervor. [...]
Insgesamt fiel die frische Musizierfreude der acht Nachwuchspianistinnen
auf. Sie hätten zweifellos eine größere
Besucherzahl bei ihrem Abschlusskonzert verdient, doch
von den wenigen Gästen im Laienrefektorium erhielten
sie verdienten, aufmunternden Beifall für ihre Darbietungen.
(Mühlacker
Tagblatt, Rudolf Wesner, 08.09.2007)
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2007 |
| Violinsonaten von Edvard
Grieg |
Duo
Charlotte Balle und Magdalena Galka in Rothrist
ROTHRIST -
[...] Die jungen Interpretinnen,
[...], konnten mit ihrem Können und ihrer Spielfreude
die zahlreichen Gäste sehr begeistern. [...]
(MZ, R.P. ,
Schweiz, 27.08.2007)
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| 2007 |
| Gänsehaut im Schloss
- trotz sommmerlicher Temperaturen |
Duo
Charlotte Balle und Magdalena Galka in Jever
JEVER -
Mit lauten Bravorufen und anhaltendem Applaus bedankten
sich am Mittwoch Abend die Zuhörer bei den Solistinnen
Charlotte Balle (Violine) und Magdalena Galka (Klavier)
für ihren bravourösen Vortrag im Rahmen der Schlosskonzertreihe.
Zwei Frauen, jede Meisterin auf ihrem Instrument, bescherten
mit Werken von Bach Mozart, Clara Schumann und Grieg einer
leider zu kleinen verschworenen Fangemeinde trotz sommerlicher
Temperaturen im aufgewärmten Audienzsaal eine Gänsehaut.
Kraftvoll und
Akzente setzend, spielte Charlotte Balle, [...]. Souverän,
ohne jedoch routiniert zu wirken, verlieh sie jedem Satz
mit Ausdruck, teilweise fast poetischer Hingabe ihre Themenführung,
setzte damit ihrem Spiel persönliche Akzente. Magdalena
Galka, [...], brillierte mit klarer schnörkellosen Interpretationen,
ob als begleitendes Instrument oder im Solopart. Gemeinsam
wussten sie Höhepunkte zu setzen, vor allem in den "Drei
Romanzen" von Clara Schumann und erst recht in Griegs
Sonate c-moll op. 45, die sich teilweise in dramatische Leidenschaft
steigerte. Ein selten gehörtes Präludium und Allegro
von Pugnani-Kreisler wäre eigentlich die "abgemachte" Zugabe
gewesen. Allein, die begeisterten Zuhörer ließen
in ihrem Applaus nicht locker. Erst nach Maria-Theresia von
Paradis' "Sicilienne" als passendes "Gute-Nacht-Stück" ließen
sie die beiden Solistinnen gehen. [...]
(Westdeutsche
Zeitung, Susanna Jungmann, 22.06.2007)
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2007 |
| Mit temperamentvoller Frische |
Charlotte
Balle (Violine) und Magdalena Galka (Klavier) gestalteten
das zweite Schlosskonzert
JEVER -
[...] Zwei
junge Künstlerinnen, die mit technischer Perfektion
Werke von Bach, Mozart, Clara Schumann und Grieg interpretierten
und das Publikum beindruckten [...]. Es erklang die Sonate
für Violine und Klavier E-Dur von J. S. Bach,[...].
Die vier Sätze wirkten sentimental, bewegt mit virtuosen
Ansätzen der Violine, verträumt und voll spontaner
Lebendigkeit. Es folgte die Sonate für klavier und
Violine B-Dur KV 454 von W. A. Mozart, die mit viel Empfindsamkeit
voll neckischer Dialoge zwischen Klavier und Violine vorgetragen
wurde. [...] Erfrischend wirkt der Abschluss mit dem Allegretto
in temperamentvoller Virtuosität.
Nach der Pause
folgten drei Romanzen für Violine und Klavier op. 22
von Clara Schumann, die, wie könnte es anders sein,
verträumt und schwermütig wirkten [...]. Großartig
gestaltete das Duo Charlotte Balle / Magdalena Galka die
Sonate für Violine und Klavier c-moll op. 45 von E.
Grieg, uraufgeführt im Dezember 1887 im Leipziger Gewandhaus,
bei der das Publikum jeden Satz lautstark und spontan umjubelte.
Die Jeveraner Konzertfreunde blieben zurückhaltender
und steigerten sich im Schlussbeifall, unterstützt von
dem Bravo-Ruf einer einzelnen Dame. [...] Dann gelang es
dem Publikum trotz der Hitze im Audienzsaal, das Duo zu zwei
Zugaben zu bewegen. Zunächst Präludium und Allegro
von F. Kreisler, welches Charlotte Balle großartig
auf ihrer Violine nachempfand, um dann mit einem Gutenacht-Gruß das
Publikum auf den Heimweg zu begleiten [...].
(Nordwest Zeitung
Jever, Ernst Richter, 23.06.2007)
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2006 |
| Systrarna hittade Griegs
lekfullhet |
KATRINEHOLM. Att
välja en kompositör som enda tonsättare för
en hel kammarmusikkonsert är ett intressant grepp. För
det mesta väljer artisterna att visa upp en bredd i sitt
musikaliska kunnande och kanske bestämmer sig för
ett par tre olika kompositörer. Men vid söndagskvällens
konsert i Musikens hus stod en kompositör som ensam ansvarig
för musiken. Ett lyckat drag, tycker jag, särskilt
som denne kompositör heter Edvard Grieg. Jag har alltid
tyckt om Griegs musik. Det där svårfångade
melankoliska som plötsligt lyfter i euforiskt jublande
himlastormar. Därför var förväntningarna
höga inför söndagskvällens konsert.
Systrarna Johanna
Schlüter och Magdalena Galka hade gjort valet och visade
prov på konstnärligt allvar såväl som
total kontroll på sina respektive instrument. Johanna
Schluter har en säkerhet i sitt tonfall som är
både moget och precist. Hennes violinspel är skolat
och behärskat. Kanske en aning för behärskat
ibland.
Systrarna tar
här ut svängarna och lyckas hitta en hel del av
Griegs lekfullhet och skaparglöd. [...] Vilken djup
tillfredsställelse att vara två syskon som delar
detta intresse för musik. Timmar av repetitioner som
säkert är fyllda av arbetsglädje och gemensam
upplevelse av lycka. Samspelet är klockrent och intuitivt.
[...]
Före paus
fick publiken höra 4 Norska Danser OP 35. Den sprittande
folkmusiktonen är omedelbar och smittande. Systrarna
spelar med lekfull lätthet. Det är gott att höra.[...]
(Katrineholms Kuriren, Swerige,
Sven Bertilsson, 11.12.2006)
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2005 |
| Gelungene Eröffnung
der Konzertreihe |
Magdalena
Galka begeisterte mit Melodien von Scarlatti, Rachmaninoff
und Chopin
SINZIG. [...]
Mit der Solistin des Abends, der Pianistin Magdalena Galka
aus Stuttgart, hatten die Veranstalter einen wahren Glücksgriff
getan, wovon sich auch die rund 80 Zuhörer im Klavierzimmer
des Schlosses überzeugen konnten. [...] Die Pianistin
eröffnete den konzertanten Abend mit vier Sonaten von
Domenico Scarlatti. Freudig verspielt und temperamentvoll
zugleich flogen die musikalischen Themen einem Schmetterling
gleich durch den Raum. In interessanten kontrapunktischen
Bewegungen der rechten Hand trat der Wechsel in Tempo und
Dynamik hervor. Meditativ und entspannend, durch Parallelführungen
eng gesetzt, entschwanden die Motive in einem immer sanfter
werdenden Decrescendo, bis sie in einem kaum wahrzunehmenden
Pianissimo endeten. Die sechs musikalischen Momente von Sergei
Rachmaninoff spiegelten die Bandbreite der kompositorischen
Fähigkeiten des 1943 gestorbenen Künstlers wieder.
Während die schweren, leicht melancholisch wirkenden
moll-Tonarten der ersten vier Sätze das Klangbild beherrschten,
dominierte im fünften und sechsten Satz die lebendige
und freundlichere Dur-Tonart. Magdalena Galka beeindruckte
mit ihrer Interpretation am Blüthner-Flügel die
Zuschauer und entließ sie in die Pause [...].
Den zweiten
Teil des Konzertes widmete die preisgekrönte Pianistin
[...] ihrem Lieblingskomponisten Frederic Chopin. [...] Auf
dem Programm standen nun vier Mazurkas sowie die Sonate Nr.
2 in b-moll. Während die Mazurkas, ihrem Namen entsprechend,
sich eher tänzerisch, bewegt und freudig präsentierten,
herrschte in der Sonate wechselhafte Stimmung vor. [...]
Leidvoll und sehnsüchtig, aber trotz allem voller Hoffnung
zeichnete Magdalena Galka das musikalische Leitmotiv auf
dem Flügel wieder. Überaus verdienter Beifall belohnte
die junge Solistin nach rund zwei Stunden intensivster Arbeit
am Instrument. Die Verantwortlichen der VHS hatten zu Recht
Mut bewiesen, eine solch junge Künstlerin in die Barbarossastadt
zu holen. Bleibt letztendlich nur zu hoffen, daß auch
die nächsten Konzerte im Schloss einen solch positiven
Zulauf verbuchen können.
(Sinziger Zeitung,
20.01.2005)
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2005 |
| Sehr sicher und sauber
gespielt |
Klavierabend
mit der Preisträgerin Magdalena Galka im Schloss Sinzig
SINZIG. Scarlatti,
Rachmaninoff, Chopin - Pianistin Magdalena Galka gestaltete
ihr Recital im Sinziger Schloss ausschließlich mit
Musik berühmter "Klavierspezialisten", mit
Werken von Komponisten, die sich besonders dem Klavier anvertraut
haben. Die junge Pianistin tritt äußerst bescheiden
auf, würdigt das Publikum kaum eines Blickes und setzt
sich ans Instrument, wie um mit diesem in eine ruhige und
ernsthafte Zwiesprache einzutreten. Das Publikum darf eher
zufällig oder nebenbei teilhaben. Bei dem vier Sonaten
umfassenden Scarlatti-Block verzichtete die Künstlerin
auf Reminiszenzen ans Cembalo-Zeitalter. Vielmehr gestaltete
sie drei einsätzige Petitessen des nach Lissabon ausgewanderten
Italieners in pianistisch-poetischer Manier, wobei ihr gerade
die mehrstimmigen Passagen sehr einleuchtend gelangen. Das
abschließende Werk, die "berühmte" d-moll-Sonate
mit den markanten Repetitionen, erfuhr jedoch einen überraschend
kräftigen Zugriff. Mehrstimmigkeit stand auch im Vordergrund
der Interpretation von Sergei Rachmaninoffs "Moments
musicaux" op. 16. Im Anfangsteil des b-moll-"Moment
musical" war zu hören, wie Magdalena Galka die
Sinnfälligkeit einer bestimmten Stimmführung sogar
einer verständlichen Rhythmik vorzieht. Ihre Stärken
demonstrierte sie in dem transparent gespielten Klangkaskaden
des zweiten "Moments", bei weit greifenden Klagemelodien
des später nach den USA emigrierten Russen. Aber auch
im meditativen h-moll, beim düster-entschlossenen e-moll
und in den fast schon impressionistischen Klangwelten des
Des-Dur-"Moments". Der sechsteilige Zyklus, bei
dem Galka jeglichen Zwischenapplaus unterband, schloss mit
dem großformatigen C-Dur "Moment musical".
Poetisch-philosophische Innenschau schien auch das Anliegen
der Chopin-Mazurken sowie der b-moll-Sonate. Wie stets spielte
Magdalena Galka sehr sicher und sauber. [...] Ihre ernste
Haltung passte perfekt zu Chopins b-moll-Sonate op. 35. Viel
Beifall nach jenem Werk, in dem auch der nichtkundige Zuhörer
eine bekannte Melodie entdecken konnte, nämlich jenen
zum Archetypus geronnenen "Trauermarsch", der als
dritter Satz dieser Sonate seinen Weg in die Welt nahm.
(Rhein-Zeitung,
17.01.2005)
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2005 |
"Europäische
Tänze" vierhändig im Retzbacher Rathaus
RETZBACH - "Wir
hegen die Hoffnung, dass durch die Sprache der Musik, die
jeder versteht, die Welt ein Stück näher zusammenrückt",
eröffnet die Pianistin Ann-Margret Schlüter das
Klavier-Konzert "Europäische Tänze" am
vergangenen Samstag im historischen Rathaus Retzbach. Vierhändig
trugen Ann-Margret Schlüter und ihre Tochter Magdalena
Galka Stücke aus ganz Europa vor. Mal ruhig, mal lebhaft
waren die Tänze, die von den Komponisten wie Moritz
Moszkowski oder Johannes Brahms geschrieben wurden. [...]
(Mainpost,
Würzburg, 25.01.2005, J. Büttner)
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2004 |
Konzert
Klavierduo Schlüter & Galka gastierte im Kloster
Frenswegen
NORDHORN – [...] – und
zusammen präsentierten sie aus Anlass des Europatages
eine Reihe von europäischen Tänzen zu vier Händen
am Klavier.
Beide begannen mit 16 Walzern von Johannes Brahms. Die liebliche Stimmung
der Tänze schien so recht zum frühlingshaften Ambiente zu passen,
dass mit den letzten Sonnenstrahlen von außen durch die Klosterfenster
grüßte. Dramatischer wurde es dann bei den norwegischen Tänzen
von Edward Grieg. Hier wurden die verschiedenen Szenen musikalisch deutlich
herausgearbeitet. Die polnischen Tänze von Moritz Moszkowski stimmten
die Zuhörer mit leichten Melodien und heiterem Charakter für
die rechte Pausenstimmung ein.
[...] Nach der Pause erklangen sechs ungarische Tänze von Johannes
Brahms. Als letzter auch der, der gemeinhin als "Ungarischer Tanz" so
bekannt gewordene, in fis-Moll. Es folgten die slawischen Tänze
von Antonin Dvorák im Programm, gefolgt von Moszkowskis spanischen
Tänzen. Der dritte von diesen geriet zum Ende sehr furios, so dass
es einen der Zuhörer zum spontanen – aber nur kurzen – Applaus
hinriss. [...] Mit der Zurückhaltung war es dann aber nach dem Schlussakkord
des letzten Stückes vorbei. Nach über zwei Stunden Klaviermusik
forderte das Publikum mit seinem Applaus den beiden Künstlerinnen
eine Zugabe ab.
(Grafschafter
Nachrichten, 10.05.2004 von Johannes Strzyewski)
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1999 |
| Aparte Lyrismen und eine
gepflegte Artikulation |
Magdalena
Schlüter und Lisa Barry musizierten Werke für Klavier
und Violine im Rahmen der KEH-Konzerte in Backnang
BACKNANG -
[…] Magdalena Schlüter, die die erste Programmhälfte
solistisch bewältigte – und das in wirklich bemerkenswerter
Weise – verlieh der Mozartschen a-moll-Sonate KV 310 vom
ersten Ton an rhetorisches Gewicht. [...] Schlüter nahm
das Maestoso der Vortragsbezeichnung ernst, zügelte
das Tempo und konturierte die Vorschlagsbildungen geradezu
als Seufzermotive. [...] Mit ‚sprechender’ Linienführung
in gepflegter Artikulation vermittelte die Solistin die bisweilen
von zarter Melancholie durchwebte ernsthafte Nachdenklichkeit
des zweiten Satzes. Bei Bedarf jederzeit forsch forcierend,
verzichtete sie auf den Klang aufweichender Verzärtelungen.
Die Entscheidung für ein wiederum bewusst gewähltes
verhaltenes Zeitmaß sodann im Schluß-Presto kam
dem ambivalenten Profil des Satzes mit seiner Simultaneität
von Wehmut und innerer Unruhe zugute. [...] Ihr erstaunliches
manuelles Rüstzeug stellte die Pianistin mit ihrer überzeugenden
Wiedergabe des Chopinisen b-Moll-Scherzos op. 31 unter Beweis.
Mittels extrem polarisierender – dabei stets kontrollierter Dynamisierungen
und geschmackvoller Temponuancierungen realisierte sie den
gleichermaßen eleganten wie grandiosen Gestus des großen
Polen.
Prokofjews
einsätzige Sonate a-Moll op. 28 hatte die junge Künstlerin
ebenfalls gut im Griff. Inmitten aller unerbittlichen motorischen
Hast, inmitten grotesken [...] akkordischen Gestampfes [...]
vernachlässigte sie keineswegs die aparten Lyrismen,
[...]. Im zweiten Teil des Abend agierte Magdalena Schlüter
dann als einfühlsame und den Dialog vorantreibende Partnerin
[...].
(Michael Germann,
Backnang, 1999)
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1997 |
| Hinter der Imponierfassade |
Zweites
Tonkünstler-Jubiläumskonzert mit Kammermusik
WÜRZBURG -
[...] Die Schwestern Ann-Helena und Magdalena Schlüter,
beide Pianistinnen, sowie Johanna Schlüter (Violine)
zeigten, wie sie die Balance zwischen Anschlags- und Phrasierungskunst
bis hin zu hochgestochener Virtuosität beherrschen und
welche Finessen der Geige abzugewinnen sind.
[...] Ann-Helena
und Magdalena Schlüter ließen das Duett 'Reich
mir die Hand' aus Franz Liszts ‚Don-Juan-Fantasie’ klavieristisch ‚singen’,
während das romantische Beiwerk effektvoll tönte,
spielerisch ‚schmuste’ [...]. Ein Hörvergnügen
nicht ohne ironischen Hintergrund, wie auch die rasante Champagner-Arie,
technisch raffiniert aufgeplustert und rhythmisch rasant
entwickelt. [...] Der Clou des ersten Teils war Darius Milhauds ‚Scaramouche’,
rhythmisch so locker als zum Tanzen animierender Spaß aufbereitet,
daß man am liebsten mitgemacht hätte.[...]
(Otto Strodel, Mainpost Würzburg, 20.10.1997)
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1996 |
| Nicht die Spur von Podiumsnervosität |
Wettbewerb
um Karel-Kunc-Musikpreis eindrucksvoll eröffnet
BAD
DÜRKHEIM - Nicht eindrucksvoller konnte der
12. Südwestdeutsche Kammermusikwettbewerb der Stadt
Bad Dürkheim um den Karel-Kunc-Musikpreis eröffnet
werden als mit dem Konzert [...] der beiden Preisträger
der Jahre 1993 und 95 Johanna (Violine) und Magdalena Schlüter
(Klavier) [...]. Beide Solistinnen sind längst keine
Neulinge mehr auf Konzertbühnen, und darum zeigten
sie auch nicht die Spur von Podiumsnervosität. [...]
Und so geschah es, daß die Sonate B-Dur KV 378 von
W.A. Mozart zu Beginn in einer schier reifen Ausdrucksgestaltung
erschein. [...] Ein reifes Ausdruckswerk ist das Andante
der Sonate f-moll von S. Prokofjew, das vom Duo in schöner
Ausdrucksdichte übersetzt wurde. Zart und weich, in
feiner Zurückhaltung und ohne ein Übermaß an
Akzentuierung flossen die Geigentöne und Klavierklänge
durch den Raum. [...] In schöner Nachdrücklichkeit
erstand die Ernsthaftigkeit des Adagio der d-moll-Sonate
von J. Brahms op. 108 mit dem schwellenden Gesang auf der
G-Saite. Voller Expressivität strömten die Klänge
im Allegro durch den Raum, und nervöse Unruhe und
rhythmisches Flackern brachten im Scherzo neue Klangbilder.
Dramatische Klanggebärden dann im Presto agitato schließlich
als Abschluß, voller satztechnischer Künste
und vermehrt musikantischer Forderungen an das Duo. Der
Beifall schloß allen Respekt und alle Anerkennung
für das kompetente Duo ein. (ub)
(Die Rheinpfalz,
15.10.1996)
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1996 |
| Seit Jahren auf musikalischem
Höhenflug |
HEUCHELHOF -
Schöner Erfolg mitten im Abitur: Die 19jähriger Magdelan
Schlüter errang als Klavierbegleitung für ihre Schwester
Johanna (Geige) den zweiten Preis für ihre Altersgruppe
beim "Jugend musiziert"-Wettbewerb auf Bundesebene. "Klar,
ein bißchen aufgeregt ist man immer", antwortet
sie auf die Frage nach Lampenfieber. Aber mittlerweile vertraut
sie auf ihr Können und ihre Konzentration. Immerhin stellt
sie sich seit acht Jahren mit Erfolg bei diesen und anderen
Wettbewerben der Konkurrenz. Ihre große Konzerterfahrung
bezieht die junge Pianistin auch aus gemeinsamen Auftritten
mit ihren Schwestern Ann-Helena und Johanna. Erst dieses Jahr
waren sie in Begleitung der Mutter in Norddeutschland auf Tournee. [...]
(Mainpost 1996)
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1995 |
Saxofon
und Klavier im Bechtolsheimer Hof
WÜRZBURG -
Auf der Bühne im Würzburger Jugendzentrum Bechtolsheimer
Hof müßten sich Magdalena Schlüter (Klavier)
und Susanne Alt (Saxofon) schon wie zu Hause fühlen.
Beim Talentschuppen am selben Ort wurden die beiden Ende
letzten Jahres mit dem ersten Preis der Jurywertung ausgezeichnet.
Daß die Bewertung nicht unverdient vergeben wurde,
davon überzeugte die Pianistin im ersten Teil des Konzerts
mit Frédéric Chopins Klavierballaden Nr. 1
und Nr. 4; [...] Sicher und selbstbewußt erklangen
die technisch anspruchsvollen Passagen, ruhige Teile wurden
konzentriert und aufmerksam interpretiert. Bei den Werken
für Saxofon und Klavier zeigte sich dann, daß beide
Musikerinnen voneinander profitieren. Mit sauberem Zusammenspiel
und ordentlicher Intonation meisterten sie getragene Passagen
ebenso sicher wie fließende Melodielinien und hüpfende
Achtelbewegungen.
(Mainpost, Würzburg, 16.01.95)
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1994 |
| Drei talentierte Schwestern |
Ann-Helena,
Magdalena und Johanna Schlüter gestalten im Atrium der
Max-Grundig-Klinik ein "Junges Konzert"
SCHWARZWALDHOCHSTRASSE -
[...] Als Solistin am Flügel glänzte Magdalena
Schlüter mit der Interpretation von in der Diktion so
gegensätzlichen Kompositionen wie bei dem Allegrosatz
aus der Es-Dur-Sonate, die Joseph Haydn [...] geschrieben
hat, und dem Virtuosenstück Alborada del gracioso – Morgenlied
des Narren von Maurice Ravel, eine ganz beachtliche mentale
Leistung der jungen Pianistin. [...]
(Badisches
Tagblatt, 20.4.1994)
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1994 |
| Talente waren im "Jungen
Konzert" zu hören |
TIMMENDORFER
STRAND - Einen außergewöhnlichen Musikabend
erlebten die Besucher einer Kulturkreisveranstaltung in der
Trinkkurhalle: ein "Junges Konzert", das von drei
talentierten Schwestern mit jugendlichem Elan gestaltet wurde.
[...] Der Abend wurde mit drei Walzern zu vier Händen
von J. Brahms eröffnet, deren reiche Melodik im homogenen
Zusammenspiel von Johanna und Magdalena wirksam zur Entfaltung
kam. [...] In Chopins
f-moll-Fantasie erwies sich Magdalena als bravouröse
Pianistin, die die wechselnden Stimmungen in den elegischen
und temperamentvollen Partien kontrastreich nachzeichnete.[...]
Begeisterter Beifall und Biedermeiersträuße für
die vielversprechenden jungen Talente.
(von A. Holtfort,
Timmendorfer Strand, 10.8.1994)
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1994 |
| In jungen Jahren schon
mit musikalischer Meisterschaft |
Preisträgerkonzert
für "Jugend musiziert"
WÜRZBURG. [...]
Magdalena und Ann-Helena Schlüter spielten vollendet
an zwei Klavieren einen Satz aus Stravinskys "Petrouchka".
[...]
(von Paul-Georg
Weber, Main Post, Würzburg, 18.3.94)
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1994 |
| Witzige Tanzweise als Uraufführung |
Klassik
macht Schule auf dem Heuchelhof
HEUCHELHOF -
[...] Von Franz Liszt folgte die Konzertetüde "Gnomenreigen",
von Magdalena Schlüter witzig und mit viel Temperament
vorgetragen. Bei rhythmischen, dissonanten Klängen,
die sich immer wieder mit Legato-Passagen abwechselten, sah
man die spukhaften Gnome buchstäblich vor sich. Mit
zwei ungarischen Tänzen von J. Brahms für Klavier
zu vier Händen saßen nun Ann-Helena und Magdalena
Schlüter gemeinsam am Flügel. Hervorragend aufeinander
eingespielt meisterten sie Tempowechsel, Synkopen und dynamische
Gegensätze wie aus einem Guß und brachten besonders
im zweiten Tanz durch genussvolles Ausspielen von Spannungsbögen
und dem Gegensatz von verhaltenen Gegensätzen und feurigen,
an Zigeunermusik erinnernden Tanzfolgen Stimmung in den Konzertsaal.
[...]
(PP, Volksblatt,
Würzburg, 20.5.1994)
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1994 |
| Spielfreude bei tierischen
Scherzen |
Konzert
des Matthias-Grünewald-Gymnasiums begeisterte die Zuhörer
WÜRZBURG -
[...] Orchestraler Höhepunkt des Abends aber war unbestritten "Le
carnaval des animaux" von Camille Saint-Saens: Fantastisch
die Klangfarben, welche die beiden Pianistinnen Magdalena
und Ann-Helena Schlüter dabei ihren Klavieren entlockten,
ob im Dialog mit dem "Elefant", ob in den gläsern
perlenden, ganz feinen Arpeggien in "Aquarium" oder
in sanft dahingleitenden Anschlag zu den ergreifenden und
voll innigem Schmelz singenden Kantilenen des Cello beim "Schwan"..
[...]
(von
Renate Freyeisen, Die kleine Zeitung, Würzburg, 1994)
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1993 |
| Schwungvoll und unkompliziert |
Schlüter-Töchter
gehen ihren Weg
SCHWEINFURT - "Ja,
wenn man so begabt ist ..." Das war einer der bewundernden
Pausenkommentare von Besuchern, die dem Kammermusikabend "Junges
Konzert" für Violine und Klavier im Augustinum
beiwohnten. Zweifellos haben die drei Schwestern Johanna,
Magdalena und Ann-Helena ihr Publikum schnell davon überzeugt,
daß sie musikalisch sind und Talent haben. [...] Man
konnte nur darüber staunen, wie schnell Magdalenas Finger
beim ‚Gnomenreigen’ von Franz Liszt über die Tasten
huschten und ein scherzhaftes Treiben der Kobolde suggerierten.
Oder wie deutlich die Pianistin bei Frédéric
Chopins Ballade g-moll op. 23 verträumte Oberstimmenmelodien
nachzeichnete. Auffallend ist der präzise, kontrollierte
Anschlag. [...] Neben technischem Geschick bewiesen Ann-Helena
und Magdalena bei den feurig gespielten ungarischen Tänzen
zu vier Händen von J. Brahms sicheres Gespür für
Agogik und Dynamik. [...] Schwungvoll und unkompliziert wirkte
der Vortrag, allein aus der Musikalität heraus entstanden,
schlicht und trotzdem ergreifend. Und es ist heute schon
abzusehen: von diesem "Jugend musiziert"-Preisträgertrio
wird man sicher noch manches hören.
(Schweinfurt,
Augustinum, 13.7.1993)
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1993 |
| Drei musikalische Talente
vorgestellt |
Pianist
Schlüter betreut seine Töchter musikpädagogisch
selbst - Klassisches für Klavier und Geige
HERSBRUCK - „[...]
Virtuose Technik bewies Magdalena Schlüter bei der melancholischen
Ballade g-moll op. 23 von Frederic Chopin. In Dynamischen
Kontrasten zeichnete sie ein dramatisches Klanggemälde.
Mit den Variationen G-Dur KV 521 für Klavier zu vier
Händen von W.A. Mozart, erfreuten Magdalena und Ann-Helena
Schlüter - beide besuchen seit 1990 den "Würzburger
Meisterkurs für Klavierduo - durch Gestaltung und homogenes
Spiel. [...] Von Franz Liszt folgte die Konzertetüde "Gnomenreigen",
die Magdalena Schlüter mit differenziertem Anschlag
und perlenden Passagen im Diskant herausragend interpretierte.
Ein duftig vorgetragener Spuk! Zwei ungarische Tänze
von J. Brahms für Klavier zu vier Händen von Ann-Helena
und Magdalena Schlüter delikat und temperamentvoll musiziert,
beendeten das Konzert der drei musikalischen Talente, die
bei aller Konzentration und Ernst während des Vortrags
doch auch noch fröhliche und unbeschwerte Mädchen
sind. Das Publikum applaudierte begeistert für ein außergewöhnliches
Konzert. "
(von Alfred
Eichhorn, Hersbruck, 21.7.1993)
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| 1993 |
Preisträgerkonzert
Nürnberger Klavierwettbewerb
NÜRNBERG - „[...]
die Geschwister Ann-Helena und Magdalena Schlüter meisterten
Lutoslawskis Paganini-Variationen mit fetziger Duo-Bravour.
[...]"
(Nürnberger
Nachrichten, 9.4.1993)
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1990 |
| Abschlusskonzert Würzburger
Meisterkurs für Klavierduo |
WÜRZBURG -
[...] Ann-Helena und Magdalena Schlüter machten aus Milhauds "Scaramouche" drei
rhythmisch würzig pointierte Effektstücke.[...]
(von Otto Strodel,
Main-Post, Würzburg, 1990)
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1990 |
| Vier Hände machen
gemeinsame Sachen |
Abschlusskonzert
des 8. Würzburger Meisterkurses für Klavierduo
WÜRZBURG -
[...] Klare Mozart-Konturen zeigten Ann-Helena und Magdalena
Schlüter beim herzhaft angepackten 1. Satz der D-Dur-Sonate
KV 448 für zwei Klaviere. [...]
(von Otto Strodel,
Main-Post, Würzburg, 1990)
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1988 |
| Junge Talente gestalteten
musikalischen Nachmittag |
HERSBRUCK - „[...]
Als herausragendes Talent erwies sich die 12jährige Magdalena
Schlüter mit dem excellenten Vortrag des schwierigen Werkes "Papillons" op.
2 von Schumann.
(von Alfred
Eichhorn, Hersbrucker Zeitung, 1988)
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1987 |
| Große Talente zeigten
sich |
Schülervorspiel
des Klavierstudios Schlüter im AOK-Bildungszentrum
HERSBRUCK - „[...]
Mit einer Chaconne für drei Altblockflöten von
Henry Purcell eröffneten die Geschwister Johanna, Magdalena
und Ann-Helena Schlüter - am Flügel von ihrer Mutter
begleitet - den Reigen. [...] Magdalena Schlüter erfreute
mit dem 1. Satz der Sonate Es-Dur von J. Haydn in einer beachtlichen
Interpretation.
(von Alfred
Eichhorn, Hersbrucker Zeitung, 15. 7 1987)
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